Konferenzreisen für Nachwuchswissenschaftler

Unserem Stiftungszweck folgend möchten wir die Forschung und Lehre an der Universität Bayreuth zu Fragen der Unternehmensführung, v.a. des internationalen Managements fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei traditionell auch auf der Internationalisierung der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Lehre, die durch die Verleihung der Ludwig-Erhard-Professur an einen international renommierten Forscher und die Einladung internationaler Gastwissenschaftler an die Universität Bayreuth zum Ausdruck kommt. Umgekehrt wollen wir aber auch, dass der akademische Nachwuchs der Universität Bayreuth die Möglichkeit hat Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Wir wollen damit frühzeitige Kontakte zu renommierten Wissenschaftlern in einer Teildisziplin ermöglichen, die unseren akademischen Nachwuchs persönlich interessiert. Daher wurde beschlossen, junge Nachwuchsforscher/innen in ihrer Orientierung zu fördern, indem wir einen Zuschuss zur Beteiligung an einer internationalen Konferenz gewähren.

Im Rahmen dieser Förderung wollen wir bewusst nicht bereits abgeschlossene Projekte verlangen, die durch eine doppelt blinde Begutachtung gegangen sind. Dies wird bei vielen Förderprogrammen vorausgesetzt, beispielsweise auch beim DAAD, der für Förderanträge „eigene, originäre wissenschaftliche Ergebnisse“ zur Bedingung macht. Allerdings kann der akademische Nachwuchs, der gerade erst am Anfang der wissenschaftlichen Laufbahn steht, über der-artige Vorarbeiten in der Regel noch nicht verfügen, sodass diese Anforderungen ein großes Hindernis für Nachwuchswissenschaftler/innen bei der Finanzierung von Konferenzreisen dar-stellen. Wir sehen hier eine gravierende Lücke in der Förderung der Orientierung am Anfang der Promotion. Zur Orientierung bieten internationale Konferenzen ein ideales Umfeld, weil zum einen der Nachwuchs die Qualitätskriterien frühzeitig mitbekommt und zum anderen die Gelegenheit zu internationalem Austausch in einer interessierenden Teildisziplin geboten wird. Daher ist unsere Förderung ausschließlich für junge Nachwuchswissenschaftler gedacht, die noch keine begutachtungsfähige Präsentation vorweisen können, aber so weit sind, dass sie einen relevanten Forschungsrahmen präsentieren können, innerhalb dessen sie eine Dissertation anfertigen wollen.

Für die Förderung des akademischen Nachwuchses der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät bei der Finanzierung von internationalen Konferenzreisen stellt die Stiftung jährlich ein Budget von über 2.000 € zur Verfügung. Bewerben können sich alle interessierten Nachwuchswissenschaftler/innen aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich der RW-Fakultät der Universität, die sich durch die obige Initiative angesprochen fühlen. Ihre Bewerbung sollten daher folgende für die Beurteilung Ihrer Forschungsreise hinsichtlich der Zielsetzung des Förderprogramms enthalten:

  • Sinn und Zweck des Konferenzaufenthalts,
  • Nutzen für den Stiftungszweck,
  • Lebenslauf,
  • Zeugnisse (Abitur- Vordiploms-, Diplom- bzw. Bachelor- und Masterzeugnis),
  • Dauer der Lehrstuhlzugehörigkeit (maximal zwei Jahre),
  • studentische Evaluation der bisher gehaltenen Lehrveranstaltungen,
  • Publikationsverzeichnis,
  • Aufstellung der geplanten Kosten für den Konferenzbesuch,
  • beantragte Förderungssumme (maximal 50% der Gesamtkosten),
  • eigene Kostenbeteiligung bzw. Kostenbeteiligung des Lehrstuhls bzw. sonstige beantragte Mittel.

Wichtig: Ihr Antrag auf Förderung einer Konferenzreise muss spätestens zwei Monate vor Beginn der Konferenz bei der Stiftung eingegangen sein. Sollten Sie noch Fragen zur Bewerbung um Fördermittel haben, steht Ihnen meine Mitarbeiterin Petra Valentin (Tel. 0921-55 4861 bzw. E-Mail petra.valentin@uni-bayreuth.de) gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

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